17.03.2014

Vier oberfränkische Hochschulen gemeinsam stark im Wettbewerb um die „besten Köpfe“

Hochschulübergreifende „Wissenschaftsstiftung Oberfranken“ fördert die Wissenschaftsstandorte Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof


von links nach rechts: Kanzlerin Frau Knott-Lutze, Hochschule Coburg, Kanzlerin Frau Dr. Steuer- Flieser, Universität Bamberg, Kanzler Dr. Zanner, Universität Bayreuth, Präsident Prof. Dr. Leible, Universität Bayreuth, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Präsident Trunk, IHK Oberfranken Bayreuth, Herr Heinz Greiffenberger, Unternehmer, Herr Rainer W. Markgraf, Bauunternehmer, Dr. Maier, Obmann Sparkassenbezirksverband Oberfranken, Herr Brehm, IHK für Oberfranken Bayreuth, Herr Schnabel, IHK zu Coburg, Dr. Trunzer, Stv. Vorsitzender Förderkreis Wissenschaftsstiftung Oberfranken, Dr. Beck, Vorsitzender Förderkreis Wissenschaftsstiftung Oberfranken, Herr Franz Brosch, vbw-Bezirksgroppe Oberfranken, Thomas Koller, HWK für Oberfranken, Präsident Zimmer, HWK für Oberfranken.

von links: HGF Thomas Koller, HWK für Oberfranken, Stv.HGF Wolfram Brehm, IHK für Oberfranken Bayreuth, HGF Siegmar Schnabel, IHK zu Coburg, Franz Brosch, Geschäftsführer vbw-Bezirksgruppe Oberfranken, Präsident Thomas Zimmer, HWK für Oberfranken, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Präsident Heribert Trunk, IHK Oberfranken Bayreuth, Herr Heinz Greiffenberger, Unternehmer, Herr Rainer W. Markgraf, Bauunternehmer, Dr. Ewald Maier, Obmann des Sparkassenbezirksverbandes Oberfranken.

Regierungspräsident Wilhelm Wenning überreichte in einer Feierstunde am 17. März 2014 die Anerkennungsurkunde für die „Wissenschaftsstiftung Oberfranken“ an die sieben privaten und institutionellen Stifter. Die Stiftung ist damit rechtsfähig. Regierungspräsident Wenning gratulierte zu dieser Initiative und wünschte der Stiftung ein stetes Wachstum zum Wohle der gesamten Region. Die Kooperation von Wissenschaft und Forschung in den Hochschulen mit der Innovationskraft der Unternehmen sei eine gute Grundlage für die Zukunft Oberfrankens. (Bild 1)

Stiftung ist Investition in die Zukunft Oberfrankens

Ziele der Stiftung sind die nachhaltige Förderung von Wissenschaft und Forschung einschließlich Technologietransfer und Innovation sowie die dauerhafte Stärkung der Attraktivität der vier Hochschulen für die „besten Köpfe“. In Zeiten des demografischen Wandels und wachsenden Fachkräftebedarfs soll die Stiftung eine Plattform von Wirtschaft und Wissenschaft zugunsten des gemeinsamen Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Oberfranken bieten. „Die Stiftung ist eine Investition in die Zukunft Oberfrankens!“, erklärte Dr. Ekkehard Beck, ehemaliger Kanzler der Universität Bayreuth sowie Initiator der Gründung und Vorsitzender des „Fördervereins Wissenschaftsstiftung Oberfranken“. In der engen Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Oberfranken Bayreuth, Dr. Hans F. Trunzer, im Vorstand kommt zugleich die angestrebte Verbindung von Hochschulen und Wirtschaft zum Ausdruck.

„Kirchturmdenken war gestern. Kooperation heißt das Zauberwort für die Gestaltung des Morgen“, erklärte Prof. Dr. Stefan Leible, Präsident der Universität Bayreuth, im Namen der Universitäten Bamberg und Bayreuth sowie der Hochschulen Coburg und Hof anlässlich des Gründungsaktes. Mit den Mitteln der „Wissenschaftsstiftung Oberfranken“ soll Oberfranken stärker und attraktiver werden. Bamberg, Bayreuth, Coburg und Hof bieten Studienangebote für über 33.000 Studierende in rund 220 Studiengängen an; das Fächerspektrum reicht von den Natur- und Ingenieurwissenschaften über Informatik, die Rechts- und Wirtschaftswissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften.

Die Hochschulstandorte sind „Magneten“, die junge Menschen aus dem In- und Ausland in die Region Oberfranken ziehen. „Wir müssen unseren Forscherinnen und Forschern sowie unseren Studierenden noch attraktivere Rahmenbedingungen bieten. Das ist für den immer härter werdenden Wettbewerb um die klügsten Köpfe und besten Ideen unerlässlich. Wir bilden erstklassigen Nachwuchs aus, den es in der Region zu halten gilt. Dazu bedarf es einer noch intensiveren Verflechtung zwischen regionaler Wirtschaft und dem von uns als Hochschulen hier vor Ort produzierten Wissen“, erläuterte der Bayreuth Universitätspräsident.

Bürgerschaftliches Engagement trägt Stiftung (Bild 2)

Gemeinsam mit seinem Mitstreiter und ehemaligen Hauptgeschäftsführer der IHK für Oberfranken, Dr. Hans F. Trunzer, bedankte sich Dr. Beck ausdrücklich bei den sieben privaten und institutionellen Stiftern Rainer W. Markgraf, Heinz Greiffenberger, dem Sparkassenbezirksverband Oberfranken, der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft – Bezirksgruppe Oberfranken -, der Handwerkskammer für Oberfranken sowie der IHK für Oberfranken Bayreuth und der IHK zu Coburg. „Die Stifter der Wissenschaftsstiftung Oberfranken haben die Zeichen der Zeit und insbesondere das Potenzial des Rohstoffes „Geist“ erkannt. Sie wollen ihren Teil zu einem regen Wissens- und Technologietransfer beitragen. „Das ist vorbildlich“, erläuterte Professor Dr. Leible und bedankte sich im Namen der vier Hochschulen für das Vertrauen der Stifter und ihre Investition.

Für weitere Informationen steht gern zur Verfügung:

Dr. Ekkehard Beck
Vorsitzender des „Förderkreises Wissenschaftsstiftung Oberfranken“
Büro: Parsifalstraße 25, D-95445 Bayreuth
Post:  c/o Universität Bayreuth, D-95440 Bayreuth
Telefon 0921/55-7085
Mobil.: 0173 8630593
ekkehard.beck(at)foerderkreis-wso.de
www.foerderkreis-wso.de

Dr. Hans F. Trunzer
Stv. Vorsitzender des „Förderkreises Wissenschaftsstiftung Oberfranken“
Büro: Parsifalstr. 25, D-95445 Bayreuth
Post: c/o Universität Bayreuth, D-95440 Bayreuth
Telefon: 0921 41333
Mobil: 0175 2467213
hans.trunzer(at)foerderkreis-wso.de
www.foerderkreis-wso.de


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