von links nach rechts: Kanzlerin Frau Knott-Lutze, Hochschule Coburg, Kanzlerin Frau Dr. Steuer- Flieser, Universität Bamberg, Kanzler Dr. Zanner, Universität Bayreuth, Präsident Prof. Dr. Leible, Universität Bayreuth, Regierungspräsident Wilhelm Wenning, Präsident Trunk, IHK Oberfranken Bayreuth, Herr Heinz Greiffenberger, Unternehmer, Herr Rainer W. Markgraf, Bauunternehmer, Dr. Maier, Obmann Sparkassenbezirksverband Oberfranken, Herr Brehm, IHK für Oberfranken Bayreuth, Herr Schnabel, IHK zu Coburg, Dr. Trunzer, Stv. Vorsitzender Förderkreis Wissenschaftsstiftung Oberfranken, Dr. Beck, Vorsitzender Förderkreis Wissenschaftsstiftung Oberfranken, Herr Franz Brosch, vbw-Bezirksgroppe Oberfranken, Thomas Koller, HWK für Oberfranken, Präsident Zimmer, HWK für Oberfranken.

Statement der IHK zu Coburg

Förderkreis Wissenschaftsstiftung Oberfranken e.V.

Der Wirtschaftsraum Coburg zählt seit jeher zu den industriestärksten Regionen bundesweit und ist zudem führender Versicherungsstandort in Nordbayern. Die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und deren Möglichkeiten gut ausgebildete Fachkräfte in ausreichender Zahl rekrutieren zu können, wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen am Standort Coburg und damit die Prosperität unserer Region maßgeblich bestimmen.

Die Wissenschaftsstiftung Oberfranken wird sich genau diesen beiden Aspekten annehmen. Durch die Vermittlung von Praxiskontakten, Förderung von kooperativen Forschungsprojekten oder die Finanzierung von Stiftungsprofessuren soll der Technologietransfer von der Hochschule in die Unternehmen befördert werden. Von der engen Verzahnung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft profitieren beide Seiten. Wissenschaftliche Ergebnisse finden schneller Einzug in die Produktentwicklung unserer mittelständischen Unternehmen. Gleichzeitig wird die Forschung an den Hochschulen praxisorientiert ausgerichtet.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung müssen verstärkt Anstrengungen unternommen werden, um den Wirtschaftsraum Coburg als Studien- und späteren Arbeitsort für junge Menschen attraktiv zu gestalten. Diesbezüglich können Stipendien, die Vergabe von Preisen für herausragende Leistungen in Studium und Forschung oder die Unterstützung von Internationalisierungsstrategien der Hochschule zielführend sein.

Leider fehlen für derart wichtige Projekte oft die notwendigen finanziellen Mittel von staatlicher Seite. Durch die Bündelung der gesellschaftlichen Kräfte in der Region kann die Wissenschaftsstiftung Oberfranken hierzu einen Beitrag leisten.

Die Industrie- und Handelskammer zu Coburg appelliert an die Politik, solche privatwirtschaftlichen Initiativen durch staatliche Finanzmittel für die Wissenschaftsförderung gezielt zu flankieren. Denn nur der Schulterschluss aller verantwortlichen Akteure wird die Potenziale Oberfrankens mit seiner leistungsstarken Industrie ausschöpfen. Wissenschaftsförderung ist wirksame Wirtschaftsförderung und ein erfolgversprechender Weg, den besonderen Herausforderungen Oberfrankens auch in Zukunft gerecht zu werden. Die Voraussetzungen mit über 26.000 Studierenden in Oberfranken sind hervorragend.

Wir erhoffen uns einen breiten Zuspruch zur Stärkung des Standortes Oberfranken resp. Coburg durch Zustiftungen, die auch mit entsprechenden Förderzielen verknüpft werden können.

Friedrich Herdan, Präsident
Siegmar Schnabel, Hauptgeschäftsführer

Kontakt

Industrie- und Handelskammer zu Coburg
Schloßplatz 5
96450 Coburg

Telefon: 09561 7426-0
www.coburg.ihk.de

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